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| BFFS-Befragung für Schauspieler/innen zu ALG I-Bezug nach verkürzter Anwartschaft(Berlin, 27. August 2010) Mit einer Befragung unter Schauspielern/innen, die noch bis zum 19. September 2010 läuft, möchte der BFFS die Wirkung der Arbeitslosengeld I-Reform zur verkürzten Anwartschaftszeit überprüfen. [mehr...]
BFV unterstützt offenen Brief vom BFFS zur Kritik an neuer Vergabepraxis des Deutschen Filmpreises (BFV-Newsletter 7-8/2010) Der Wegfall sämtlicher Einzelleistungen bei der Vergabe des Deutschen Fernsehpreises (bis auf Hauptdarsteller und eine Vergabe für "besondere Leistungen", bei der dann sämtliche Gewerke offenbar miteinander konkurrieren müssen) ist - bei allem Verständnis für den Wunsch nach einer Veranstaltung, die nicht ausufert - ein Schlag ins Gesicht der Filmschaffenden, die mit ihrem Engagement und ihrer Kreativität diese Programmvielfalt erst möglich machen. [mehr...]
BundesFilmVerband BFV kritisiert Budgetkürzung bei ZDF-Produktionen(BFV-Newsletter 7-8/2010) Eine-Millionen-Euro-Movie oder standardisierte Movie-Produktion, bei der die Drehzeit auf 15 Tage gedrückt wird. Die Fernsehsender lassen sich einiges einfallen, um den Einbruch der Einnahmen durch die Befreiung der Hartz IV-Empfänger von der GEZ-Gebühr oder bei den Werbeeinnahmen aufzufangen. [mehr...]
Urheberrechts-Tarifverhandlungen mit verheißungsvollem Beginn(BFV-Newsletter 7-8/2010) Eine Erlösbeteiligung für alle urheber- und leistungsschutzberechtigten Filmschaffenden ist das Ziel der Verhandlungen, die der BundesFilmVerband in ver.di (BFV), der Bundesverband Filmschnitt Editor (BFS), der Bundesverband der Film und Fernsehschauspieler (BFFS) und die Bundesvereinigung Filmton (bvft) auf der Arbeitnehmerseite und die Produzentenallianz auf der Arbeitgeberseite im Juli in München begonnen haben. [mehr...]
VTFF: Des langt ned!(München, 27. Juli 2010) Unter dem Motto: Das langt ned! haben in München ca. 60 Beschäftigte der Betriebe Bavaria Film GmbH, Cinepostproduction, Bavaria Studios und Production Services GmbH und Bavaria Production Services GmbH gegen das niedrige Lohnangebot des VTFF protestiert. [mehr...]
Tarifverhandlungen für Filmurheber und Schauspieler vertagt(Berlin, 14. Juli 2010) Die Tarifverhandlungen für Filmurheber und Schauspieler sind am Mittwoch nach der ersten Runde ohne Ergebnis vertagt worden. Ziel ist es, für die Filmurheber und Schauspieler unter den insgesamt etwa 25.000 Filmschaffenden Deutschlands Ergänzungen zum ansonsten weitergeltenden Tarifvertrag zu vereinbaren, die angemessene Vergütungen und Erlösbeteiligungen der kreativen Mitarbeiter in Filmwerken regeln. [mehr...]
Arbeitslosenversicherung: Kosten bremsen Versicherungswillige aus(Berlin, 8. Juli 2010) Für "realitätsfern" hält Frank Werneke, stellvertretender Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), den Beschluss des Bundestages zur Fortführung der Arbeitslosenversicherung für Selbstständige. In Zukunft wird im zweiten Jahr nach Versicherungsbeginn der Beitrag auf das Vierfache gegenüber der jetzigen Höhe steigen. [mehr...]
Rückschau der SET-Besuche: „Stollberg läuft nicht rund!“ - „Kung Fu Mama erfasst Arbeitsbereitschaft!“ – „Nachtzuschläge müssen gezahlt werden und sind steuerfrei!“(BFV-Newsletter 06/2010) Die Set-Besuche der Film-Gewerkschafter vom BundesFilmVerband BFV und connexx.av kommen immer besser bei den Filmschaffenden an. [mehr...]
Kleines Fernsehspiel disponiert gegen Kinokoproduktionen(BFV-Newsletter 06/2010) Eine Angst geht um bei Deutschlands jungen Filmemachern. Die Angst, mit dem Kleinen Fernsehspiel des ZDF einen wichtigen Partner für das Entstehen ihrer Kinofilme zu verlieren. [mehr...]
Film-Gewerkschafter klagen auf Anspruch für ALG I nach verkürzter Anwartschaft(BFV-Newsletter 06/2010) Immer mehr Filmschaffende könnten von der verkürzten Anwartschaft nach § 123 Abs.2 profitieren, wenn die Bundesagentur für Arbeit (BA) sich an den konkreten Gesetzestext halten würde und nicht eigene Interpretationen dazu vornehmen würde, wie in jüngerer Vergangenheit häufiger geschehen. [mehr...]
Ein deutliches Signal ! 100 Beschäftigte protestieren in München für einen fairen Tarifvertrag(München, 2.Juni 2010) ver.di hatte die Beschäftigten von 5 Betrieben in München aufgerufen für einen fairen Tarifvertrag VTFF zu protestieren. Anlass für den Protest war das niedrige Angebot des VTFF von 0,8% in der laufenden Tarifrunde, sowie die Verweigerung eines VTFF-Anerkennungstarifvertrages gegenüber den Beschäftigten der Bavaria Production Services GmbH durch das ZDF und Bavaria Film.
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Die Kinobesucher in Deutschland werden immer älter (BFV-Newsletter 05/2010) Im Jahr 2009 war nur noch die Hälfte aller Kinobesucher zwischen 10 und 39 Jahre. Damit ist der Anteil dieser Altersgruppe am Kinopublikum seit dem Jahr 2000 deutlich zurückgegangen. [mehr...]
ARD/ZDF wollen Werbung erhalten – BFV-Vorstand unterstützt diesen Weg(BFV-Newsletter 05/2010) Peter Boudgoust, Vorsitzender der ARD, und Markus Schächter, Intendant des ZDF, plädieren im Interesse des Gebührenzahlers für eine Beibehaltung der Werbung in ihren Sendern. [mehr...]
Filmpreis made in Austria – DFFF verstärkt die internationale Ausrichtung(BFV-Newsletter 05/2010) Christoph Waltz sonnte sich bescheiden bei der Verleihung der Lolas am 23. April im Blitzlichtgewitter, obwohl er keine Lola gewinnen konnte. [mehr...]
Neumann stößt Diskussion um Digitalisierung der Kinos neu an(BFV-Newsletter 05/2010) Die öffentliche Zustimmung aus der Filmbranche war groß. Doch das Digitalisierungsmodell, das Bernd Neumann am 6. Mai vor der CDU/CSU-Bundestagsfraktion vorgestellt hat, könnte sich bald als Schwarzer Tag für den deutschen und europäischen Film erweisen. [mehr...]
Einhaltung des Tarifvertrages zur Arbeitszeit und zum Zeitkonto eingefordert(BFV-Newsletter 04/2010) „Hidden“ war einer der ersten Filme, die 2010 in Deutschland gedreht wurden. Und damit einer der ersten, bei denen die neuen Regelungen zur Erfassung der Arbeitszeit gelten, die von der Produzentenallianz und ver.di vereinbart wurden. [mehr...]
Produzentenallianz baut auf verlässliche Spielregeln(BFV-Newsletter 04/2010) Interview mit Prof. Dr. Mathias Schwartz, Direktor für Internationales, Service & Recht II von der Produzentenallianz, zu den neuen Tarifregelungen, Sparmaßnahmen bei den Sendern, den neuen Filmsubventionsmodellen der Nachbarländer wie Österreich, Tschechien oder Frankreich und den anstehenden Urheberrechts-Vergütungsverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di [mehr...]
Mehr Bewegung in der 4. Tarifrunde für filmtechnische Betriebe(Berlin, 29.April 2010) In die vierte Verhandlungsrunde für Filmproduktions-, Postproduktions- und Studiobetriebe zwischen dem Verband für filmtechnische Betriebe (VTFF) und ver.di ist deutlich mehr Bewegung gekommen. Der VTFF hat die Streichung von Zuschlägen zurückgezogen, verbindet dies allerdings mit einem Lohnangebot von je 0,8 % ab Juli 2010 und ab April 2011 für eine Laufzeit bis Ende 2011. Ver.di hatte den unveränderten Abschluss des Manteltarifvertrages mit den darin enthaltenen Zuschlagsregeln und Tariferhöhungen von 4,5 % gefordert. [mehr...]
connexx.av und BFV im Filmrausch - SET-Besuche rollen durchs Land (BFV-Newsletter 04/2010) Nach Berlin rollte das connexx-Team im April auch durch Hamburg und den Norden der Republik. Je zweimal in Lüneburg („Der Himmel hat vier Ecken“ und „Rote Rosen“), in Kiel („Tatort“ und „Die Kinder von Blankenese“) und in Hamburg („8:28 Uhr“ und „Hanna“) liefen die Gewerkschafter im Einsatz am Set auf und ab. [mehr...]
Der ver.di-Fernsehpreis 2010 geht an Connie Walther, Stephan Falk und Lars Montag(Berlin, 20. April 2010) Preisträger des ver.di-Fernsehpreises sind in diesem Jahr Stephan Falk und Lars Montag für das Drehbuch zum Film "Tatort: Kassensturz" und Connie Walther für ihre Regie bei dem Film "Frau Böhm sagt nein". [mehr...]
Journalismus kontra Banalität – Stärkung der TV-Sender bei Nachrichten(BFV-Newsletter 03/2010) ZDF-Intendant Markus Schächter hat in der Eröffnungsrede der Mainzer Tage der Fernsehkritik an die Verleger appelliert, gemeinsam qualitative journalistische Werte im Netz hoch zu halten und Pseudonachrichten den Kampf anzusagen, die Banalitäten zu staatstragenden Affären hochspielen. Schächter wirbt damit um den Schulterschluss mit den Verlegern, mit denen sich die öffentlich-rechtlichen Sender seit Jahren eine wortreiche Debatte liefern, welche Inhalte die gebührenfinanzierten Sender ins Netz stellen dürfen ohne den Online-Angeboten der Verlage in die Quere zu kommen, die ihrerseits das Geschäft mit dem bewegten Bild auf- bzw. ausbauen wollen. [mehr...]
Österreich in Deutschland nominiert und immer wieder Kritik am Auswahlverfahren(BFV-Newsletter 03/2010) Mit 13 bzw. sechs Nominierungen avancierten „Das weiße Band“ und „Die Fremde“ der österreichischen Regisseure Michael Haneke und Feo Aladag zu den Favoriten bei der Wahl der Deutschen Filmpreise 2010. Die Nominierungen stehen für den kontinuierlichen Aufwärtstrend in der Filmlandschaft in der Alpenrepublik, die sich auch bei den Oscars mit „Der Fälscher“, Revanche“ und dem „Weißen Band“ widerspiegelt. [mehr...]
Produzentenallianz repräsentiert alle Firmen und beschließt Aktionsplan 2010(BFV-Newsletter 03/2010) Knapp ein Jahr nach ihrer Gründung haben sich auch die letzten Firmen, die noch in der AG Spielfilm verblieben waren, der Produzentenallianz angeschlossen. Mit den neu gewonnenen Mitgliedern zählen jetzt 144 Unternehmen zur Produzentenallianz. [mehr...]
Ringen um Rundfunkfinanzierung: Haushaltspauschale oder Gebührenmodell(BFV-Newsletter 03/2010) Im Juni werden die Ministerpräsidenten über ein neues Modell der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und der Einziehung der Gebühren entscheiden. Noch ist unklar, wie die Einnahmeverluste der Anstalten ausgeglichen werden sollen. Die Länder mit den finanzschwachen Anstalten RBB, MDR, SR und Radio Bremen plädieren zudem für gesetzlich festgelegte strukturelle Veränderungen im Finanzausgleich der ARD. [mehr...]
Oscar für Christoph Waltz – aber kein deutscher Filmpreis für Koproduktionen(BFV-Newsletter 03/2010) Bernd Neumann durfte sich nicht freuen. Michael Haneke ging im Oscar-Rennen mit der favorisierten deutsch-österreichisch-italienisch- französischen Koproduktion „Das weiße Band“ leer aus und so konnte Kulturstaatsminister Bernd Neumann ihm nicht gratulieren. Zu seinem Glück votierte die amerikanische Filmakademie auch gegen den zweiten deutschen Beitrag „Ajani“, der von Israel eingereicht worden war. Im offiziellen Deutschland war der Titel bei allen hoffnungsvollen Reden bislang tot geschwiegen worden.
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ver.di unterstützt Verfassungsbeschwerde gegen "ELENA"(Berlin, 17. März 2010) Seit Beginn dieses Jahres müssen alle Unternehmen die Einkommensdaten ihrer Beschäftigten elektronisch an eine zentrale Speicherstelle bei der Deutschen Rentenversicherung melden. Betroffen sind davon bis zu 40 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. ver.di unterstützt die Verfassungsbeschwerde gegen die Datensammelwut [mehr...]
BundesFilmVerband mit erfolgreicher Veranstaltung auf der Berlinale(Berlin, 16. Februar 2010) Internationalisierung und der Blick über den eigenen Markt hinaus, die genaue Einschätzung des eigenen Projektes und dessen Zuschauerpotentials auf der anderen Seite – das sind die Zauberworte, mit denen Deutschlands Filmschaffende sich ihren Weg in Zeiten erschwerter Produktionsbedingungen bahnen könnten. [mehr...]
Donald kontra Dagobert Duck zum FFG-Entwurf(Berlin, 16. Februar 2010) Bernd Neumann meint, dass sich Herbert Kloiber wie Dagobert Duck verhalten würde. Eine Anspielung, die seine Zuhörer bei der lebhaften Diskussion im Rahmen der Mitgliederversammlung der AG Dok sehr wohl verstanden. [mehr...]
Zwischenbilanz in Terms-of-Trade-Verhandlungen mit dem ZDF(Berlin, 1. März 2010) Hinter den Vereinbarungen über die Terms of Trade mit der ARD (siehe BFV-Newsletter 12/2009) wird die Produzentenallianz nicht zurückbleiben, versprach Geschäftsführer Christoph Palmer seinen Mitgliedern. Der Ausgangspunkt sei mit dem Zweiten günstiger, da das ZDF im Gegensatz zum Ersten die Produzenten auch bislang schon an den Erlösen beteiligt haben. [mehr...]
Gemischte Kinobilanz(Berlin, 1. März 2010) Der deutsche Film reüssiert auf Festivals und bei den Zuschauern, und doch mischt sich ein Tropfen Wehmut in die Jubelfeiern. Zum einen konnten vor allem Komödien und pure Unterhaltung punkten, das Arthouse-Kino hat zu kämpfen. Und erstmals sank die Zahl der Orte, in denen noch ein Kino spielt, unter 1000. [mehr...]
Deutsche Studios positionieren sich für große Kinoprojekte (München, 1. März 2010) Kevin Costner spricht bald bayrisch. Der Hollywood-Star kommt mit seinem neuen Projekt „Learning Italian“, bei dem er Regie führen und die Hauptrolle übernehmen wird, auf das Gelände der Bavaria. Gefördert wird der Dreh nicht nur vom DFFF, sondern auch vom Film-Fernseh-Fond in Bayern. [mehr...]
ver.di ruft Beschäftigte des Berlinale-Kinos "Cubix" zum Warnstreik auf(Berlin, 19. Februar 2010) Für die Kinobeschäftigten im Cubix-Filmpalast fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die gleichen fairen Arbeitsbedingungen wie im Flächentarifvertrag, der für andere Kinounternehmen gilt. Unterstützt wird der Streik durch den Filmverband Berlin, der seine 4 Spots über die Arbeitsbedingungen von Filmschaffenden und Kinobeschäftigten zum 1. Mal zeigt. [mehr...]
Streit um HD-Ausstrahlung(BFV-Newsletter 01/2010) Es geht wie immer um das liebe Geld im Streit zwischen den Öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und Kabel Deutschland. Innerhalb weniger Stunden protestierten kurz vor Jahreswechsel mehr als 2000 Zuschauer in einer Petition gegen die Weigerung des Kabelnetzbetreibers, die HD-Programme von ARD und ZDF in ihr Netz einzuspeisen. Kabel Deutschland verteidigt die Weigerung mit Blick auf die Kosten. Die Institution beklagt, dass sich ARD und ZDF an den durch die HD-Showcases verursachten Mehrkosten nicht beteiligen wollen. [mehr...]
Die Berlinale wird 60 Jahre und ein bisschen weise! Interview mit Dieter Kosslick(BFV-Newsletter 01/2010) Am 6. Juni 1951 feierten die Internationalen Filmfestspiele Berlin ihre Premiere. Seit fünf Jahrzehnten gehört sie zu den drei wichtigsten Filmfestivals der Welt, wobei Berlin der einzige Ort ist, an dem das Publikum so viele Filme sehen kann. 2009 verzeichnete die Berlinale mit 275.000 verkauften Eintrittskarten und fast 500.000 Kinobesuchen in zehn Tagen einen neuen Besucherrekord. Dieter Kosslick hat die Leitung ein Jahr nach dem Umzug des Festivals vom alten Festivalstandort am Ku´damm an den Potsdamer Platz übernommen und das Angebot kräftig ausgebaut. Er kreierte die „Perspektiven Deutsches Kino“, den Talent Campus, auf dem Hunderte junge Filmemacher aus aller Welt Kontakte knüpfen können, die Kulinarische Reihe und im Vorjahr die Special Screenings, die zu einem Schaufenster des deutschen und internationalen Films wurden. [mehr...]
Digitalisierung nach französischem Vorbild?(BFV-Newsletter 01/2010) AG Kino – Gilde e.V., der AG Verleih e.V. und der Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. zur Digitalisierung der Kinos in Deutschland fordern zur Sicherung der kulturellen Vielfalt in der Kinolandschaft in ganz Deutschland die schnelle Entwicklung eines alternativen Public‐Private‐Partnership‐Branchenmodell. In den Prozess wollen sie sich engagiert einbringen. „Sollte keine Lösung gefunden werden, besteht die Gefahr, dass die Digitalisierung zum Instrument der Marktbereinigung wird, die insbesondere die Programm‐ und Filmkunstkinos sowie die traditionellen Kinos im ländlichen Raum bedrohen würde. [mehr...]
Forderung von 4,5% mehr Gehalt für die Beschäftigten der Filmtechnischen Betriebe (BFV-Newsletter 01/2010) Die Tarifverhandlungen für über 1000 Beschäftigte in Filmproduktions-, Postproduktions- und Studiobetrieben zwischen dem Verband für filmtechnische Betriebe (VTFF) und ver.di sind auch in der zweiten Verhandlungsrunde am 25. Januar in Berlin ohne Annäherung geblieben. Zum Jahresende 2009 hatte der VTFF den Manteltarifvertrag mit den grundlegenden Arbeitsbedingungen gekündigt und die Streichung von Zuschlägen angekündigt. Ver.di hatte den Entgelttarifvertrag ebenfalls zum Jahrsende gekündigt, um über Tariferhöhungen von 4,5 % zu verhandeln. [mehr...]
Kammerflimmern in der KisteDie Situation in der Fernsehbranche hat sich in den letzten Jahren drastisch geändert. Personal wird eingespart. Produktionsfirmen werden im Preiskampf insolvent, Beschäftigte bleiben ohne Auftrag - die Stimmung ist deutlich rauer geworden. Um mit Experten und Kennern der Branche und vor allem mit den Beschäftigten zu reden, hatte die Fachgruppe Medien in ver.di NRW zu der Veranstaltung „Kammerflimmern in der Kiste" am 14. November 2009 in die Alte Feuerwache in Köln eingeladen. [mehr...]
Kevin allein zu Haus?(München, 25. Januar 2010) Ab dem 1.2.2010 nimmt das neue Tochterunternehmen Bavaria Studios & Production Services GmbH seinen Geschäftsbetrieb auf. Der Zusammenschluss der Bavaria Film- und Fernsehstudios (BFFS) und der Bavaria Produktion Services (BPS) wird zukünftig Dienstleistungen aus einer Hand anbieten. Kurz vor dem Zusammenschluss plant die Geschäftsführung der BPS nun eine Teilbetriebsschließung und erste Entlassungen. [mehr...]
Pressefreiheit – Fakten 2009 (München, 6. Januar 2009) Die Gewalt und Repressionen gegen JournalistInnen haben im Jahr 2009 zugenommen. Dies ist das Ergebnis der am 30.12.09 veröffentlichten Jahresbilanz von Reporter ohne Grenzen (ROG). [mehr...]
ver.di Kinospot "Wir sind mehr wert": KomparsInnen gesucht(Berlin, 21. Dezember 2010) Der Filmverband Berlin-Brandenburg in ver.di dreht in Berlin einen Kinospot über die Arbeitsbedingungen von Filmschaffenden, exemplarisch für alle Beschäftigte. Für Sonnabend, den 23.1.2010 und Sonntag, den 24.1.2010 suchen wir KomparsInnen, die Lust haben, für dieses Vorhaben einen oder zwei Tage zu spenden. [mehr...]
HDF sendet vergeblich versöhnliche SignaleDas Präsidium der FFA blieb am 3. Dezember hart. Es bleibt beim Aus für die gemeinsam von der Filmbranche entwickelten Modelle der flächendeckenden Digitalisierung der Kinos. Hoffnungen auf eine Renaissance des Modells hatte sich der Hauptverband Deutscher Filmtheater gemacht, der die Branche in den vergangenen Monaten mit immer neuen Forderungen nach finanzieller Unterstützung und Zugeständnissen bei der Neufassung des Filmförderungsgesetzes vor sich her getrieben hatte. Und dabei offenbar den Absprung verpasst hat, die ausgestreckte Hand zu ergreifen. [mehr...]
„Vorleser“ Deutsches Kulturgut? – Kritik an AkademiebedingungenDer deutsche Film boomt wie lange nicht. Auf 30% und mehr stieg der Marktanteil der Filme made in Germany in diesem Jahr an der Kinokasse. Was allen ein Lachen aufs Gesicht zaubert. Kinos, Produzenten, Kreativen und der Politik. Film-Minister Bernd Neumann freute sich nicht zuletzt bei der Verleihung der Deutschen Filmpreise im April über die Akzeptanz des einheimischen Kinos. Doch ausgerechnet bei den Auszeichnungen mit den Lolas wird auch 2010 ein Großteil jener Titel fehlen, die für klingende Kassen sorgen. [mehr...]
Mitte 2010 wollen Bundesländer neue Gebührenabgabe beschlossen habenSeit Jahren machen sich die Länderchefs ja Gedanken, wie das Modell reformiert werden kann, das bisher an ein Empfangsgerät gekoppelt ist. Das war lange der Fernseher, seit 2007 darf es rechtlich auch der PC sein, da die Sender ihre Präsenz im Netz kräftig ausbauen und die Technik beider Medien kompatibler wird. Die Nutzer von PCs zahlen aber nur 5,76 Euro Rundfunkgebühr, während sonst 17,98 fällig werden. Dass dies geändert werden soll und PC-Nutzer künftig tiefer in die Tasche greifen müssen, dem widerspricht Martin Stadelmeier, Chef der federführenden Staatskanzlei von Rheinland-Pfalz. [mehr...]
Studio Hamburg – connexx.av informiert Behörde zur Kontrolle beim Tatort(Hamburg, 25. November 2009) Am 25.11.2009 staunten die Verantwortlichen der Tatortproduktion „Seitenwechsel“ nicht schlecht. Pünktlich zu Drehbeginn um 11.00 Uhr standen zwei Mitarbeiter des Amtes für Arbeitsschutz am Set in der City Nord. Mehrere Filmschaffende hatten aufgrund längerer Arbeitszeiten in den zurückliegenden 16 Drehtagen den BundesFilmVerband in ver.di BFV und connexx.av informiert, die ihrerseits sofort die Arbeitsschutzbehörde informierten. [mehr...]
Einigung bei Verwertungsrechten und Budgets zwischen Produzentenallianz und ARDEs waren kurze Wege, die der Ex-Stuttgarter Christoph Palmer, Vorsitzender der Allianz Deutscher Produzenten- Film und Fernsehen, und der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust, im Haupterwerb Intendant des SWR, zumindest örtlich zurückzulegen hatten. Am 2. Dezember einigten sie sich auf neue Eckpunkte bei der Vergütung von fiktionalen Programmen, mit denen die Ära des totalen Rechte-Buy-Outs für fiktionale Programme endet. [mehr...]
Glanzvoller Abend für den deutschen Film bei der Berlinale 2010Im Jahr seines 120. Geburtstages kehrt Fritz Langs „Metropolis“ in der Originalfassung von 1927 bei den 60. Internationalen Filmfestspielen Berlin 2010 auf die große Kinoleinwand zurück. In einer Galavorstellung am 12. Februar 2010 im Friedrichstadtpalast wird die von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung restaurierte Fassung des Stummfilmklassikers, 83 Jahre nach seiner Uraufführung, endlich wieder in einer nahezu vollständigen Fassung zu sehen sein. [mehr...]
Bundesvereinigung DIE FILMSCHAFFENDEN begrüßt Tarifabschluss(München, 17. Dezember 2009) Auf ihrem Infoabend für Filmschaffende in München am heutigen Abend hat die Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände e.V. (BV FFS) die vielen Verbesserungen des neu abgeschlossenen Tarifvertrags begrüßt. Der tarifpolitische Sprecher der Vereinigung, Bernhard Speck, unterstrich in seinen Ausführungen vor knapp hundert Besuchern u.a., dass durch den Abschluss eindeutigere Formulierungen betreffs der Arbeitszeit schriftlich fixiert worden sind. [mehr...]
Interview mit dem ver.di-Tarifsekretär Medien zum Tarifergebnis für Filmschaffende(Berlin, 30. November 2009). Matthias von Fintel, Tarifsekretär Medien beim Bundesvorstand der ver.di antwortet auf Fragen zum aktuellen Tarifabschluß. Künftig gibt es bei Filmproduktionen eine Maximalarbeitszeit von 13 Stunden, die nur in definierten Ausnahmefällen überschritten werden kann. [mehr...]
CDU opfert Rundfunkfreiheit auf dem Altar der Parteipolitik(Berlin, 27.11.2009) Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer und der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgesellschaft (ver.di) Frank Werneke sehen in der Entscheidung des ZDF-Verwaltungsrates, den Vertrag von ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender nicht zu verlängern, einen massiven Angriff auf die Unabhängigkeit und Staatsferne der größten öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt Europas. [mehr...]
FFA zieht die Reißleine bei der Kinodigitalisierung – FFG wird modifiziert(BFV Newsletter 11/09) Das 100er Modell und alle weiteren Solidarpakte der Filmbranche zur flächendeckenden Digitalisierung der Filmtheater sind gescheitert, beschloss das Präsidium der FFA am 17. November. Eine Hiobsbotschaft und ein Befreiungsschlag, um die jede Entscheidung lähmenden Diskussionen zur Finanzierung der Kinoumrüstung und das Filmförderungsgesetz (FFG) zu beenden, die nach den verfassungsrechtlichen Bedenken des Leipziger Verwaltungsgerichts im Februar begonnen hatten. [mehr...]
Hohe Erwartungen nach Koalitionsvereinbarung(BFV Newsletter 11/09) Bernd Neumann bleibt in der Verantwortung als Staatsminister für Kultur und Medien in der Bundesregierung und kann seine erfolgreiche Arbeit in der Kultur- und Medienpolitik für weitere vier Jahre fortsetzen. „Eine der wichtigsten Aufgaben wird sein, sicherzustellen, dass trotz der Wirtschaftskrise und der unverzichtbaren Sanierung der Staatsfinanzen die Kultur nicht unter die Räder kommt. Denn die Förderung von Kultur ist keine Subvention, sondern eine Investition in die Zukunft. Mein Amt macht mir Spaß, und ich werde weiterhin für die Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Kultur kämpfen!,“ betonte der 67jährige. [mehr...]
Gemeinsam gegen Piraten(BFV Newsletter 11/09) Während sich Deutschlands Politiker noch zieren und Forderungen der Filmproduzenten bei einer GVU-Tagung in Berlin nach wirksamen Maßnahmen gegen die Piraterie zu einem Aufschrei der Internet-Gemeinde geführt haben, könnte Hilfe für den Schutz der Rechte von Deutschlands Kreativen auf internationaler Ebene kommen. [mehr...]
Gravierende Einbußen für Künstler bei GVL-Ausschüttungen(Berlin, 25. November 2009) Das „Weihnachtsgeld“ für Künstler und Kreative der GVL halbiert sich in diesem Jahr nahezu. Sie wurde dazu von der Musikindustrie sowie den Produzenten und Importeuren von technischen Geräten und Speichermedien gezwungen. [mehr...]
ver.di-Preis zur DOK Leipzig geht an "Les arrivants"(Leipzig, 2. November 2009) Die sechsköpfige ver.di-Jury vergab beim 52. Internationlaen Festival für Dokumentar- und Animationsfilm DOK Leipzig (26.10. bis 1.11.2009) den erstmals mit 2.500 Euro dotierten "Preis der Vereinten Dienstleistungegewerkschaft ver.di - Fachbereich Medien und Kunst". Sie wählte - ebenso wie die Internationale Jury - deb Film "Les arrivants" von Claudine Bories und Patrice Chagnard aus Frankreich als besten unter den 16 Beiträgen im Internationalen Wettbewerb aus. [mehr...]
Für Berliner Mitglieder: Beratung zum Presseversorgungswerk(Berlin, Oktober 2009) Bernd Hubatschek, Medien-Kunst-Kultur Consult, bietet für die dju und für connexx.av kostenfreie Beratungen zur Ergänzung der sozialen Absicherung über das Versorgungswerk der Presse an. [mehr...]
Streetworker auf dem Datenhighway(Oktober 2009) ver.di-Innovationsprojekt connexx.av wird zehn Jahre alt. Geplant waren drei, dann sechs Jahre. Inzwischen fungiert connexx.av seit einem Jahrzehnt als Modell für moderne Gewerkschaftsarbeit, gilt gar als eines der größten Innovationsvorhaben deutscher Gewerkschaftsgeschichte. Unkonventionell, kreativ, nicht selten kritisch beäugt, infiltriert das ver.di Projekt Branchen, die gewerkschaftlichem Einfluss eher abhold sind: privater Rundfunk, audio-visuelle Medien, Film- und Fernsehproduktionen und Internetwirtschaft. [mehr...]
GEMA fordert besseren Schutz des geistigen Eigentums(BFV-Newsletter 10/2009) Der Schutz des geistigen Eigentums soll nach Vorstellung der GEMA im Regierungsprogramm von CDU/CSU und FDP ebenso fest verankert werden wie die angemessene Vergütung schöpferischer Leistungen – sowohl in Deutschland als auch in Europa. Sie fordert einen Rechtsrahmen für Verwertungsgesellschaften in der EU, da die inhaltlich unterschiedlichen und zum Teil widersprüchlichen Rechtsinstrumentarien der Europäischen Kommission zur Lizenzierung von Musikrechten im Online-Bereich bei Rechteinhabern und Nutzern zu großer Verwirrung und Rechtsunsicherheit geführt hätten. [mehr...]
Koalitionsverhandlungen müssen Pflöcke im FFG-Streit setzen(BFV-Newsletter 10/2009) Die Koalitionsverhandlungen laufen und das Schicksal der Kultur liegt in den Händen von Hans-Joachim Otto, FDP, Maria Böhmer, CSU und Bernd Neumann, CDU. Die kleine Gruppe soll die Schwerpunkte für die kommenden vier Jahre ausloten und hat bereits eine Forderung formuliert. Kultur soll als Staatsziel mit ins Grundgesetz aufgenommen werden. [mehr...]
ver.di-Fernsehpreis an Eva und Volker A. Zahn und Hermine Huntgeburth (Berlin, 26.10.2009) Im Rahmen eines Festaktes verlieh die Vorsitzende des Gewerkschaftsrats der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Monika Brandl, im Orchestersaal des Klangkörperdomizils des Mitteldeutschen Rundfunks am 24. Oktober 2009 in Leipzig den diesjährigen ver.di-Fernsehpreis 2009.
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In 5. Runde Verhandlungserfolge für Filmschaffende(Berlin, 7. Oktober 2009) Die 5. Runde der Tarifverhandlungen für Film- und Fernsehschaffende hat Erfolge gebracht. Zu der Einführung von Maximalarbeitszeiten und über die Tariferhöhungen hat es eine Einigung zwischen den Produzentenverbänden und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am Abend des 7. Oktobers gegeben. Ab Januar soll dieser neue Tarifvertrag in Kraft treten. [mehr...]
Krankengeldregelung – bis zum 30.9.2009 Entscheidung zum KV-Tarif(Berlin, 27.September 2009) Während es für unständig Beschäftigte und solche, die unter zehn Wochen als Arbeitnehmer beschäftigt sind, seit Jahresbeginn das Problem gab, dass für sie kein Krankengeldanspruch bestand und deshalb für sie auch ein reduzierter KV-Beitrag anzunehmen war, hat sich erfreulicherweise ab dem 1. August die Situation deutlich verbessert. Allerdings sind dafür zwei Schritte notwendig. [mehr...]
Studio Babelsberg rügt Kreditvergabe der Landesbank(BFV-Newsletter 09/2009) Studio Babelsberg fühle sich im Kampf gegen die Wirtschaftskrise von der Brandenburger Landesregierung und der Investitionslandesbank (ILB) im Stich gelassen, schreiben die „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ am 31. August. Die Investitionsbank Brandenburg (ILB) habe dem Studio einen Kredit in Höhe von 3,75 Millionen Euro versagt, sagte Vorstandschef Carl Woebcken bei einem Wahlkampf-Besuch der SPD-Landtagsabgeordneten Klara Geywitz. [mehr...]
Studio Hamburg vor Privatisierung?(BFV-Newsletter 09/2009) Martin Willich, Geschäftsführer von Studio Hamburg, sagte der "Wirtschaftswoche", es gebe Bestrebungen, die hundertprozentige Tochter des NDR zu privatisieren. "Wenn wir einen Partner finden, würde das funktionieren. Und ich bin nicht pessimistisch", so Willich. Als Zeitrahmen für die Investorsuche nannte er die kommenden 18 Monate. Der Partner müsse aber aus der deutschen Medienbranche kommen. [mehr...]
Deutsche Politiker unterschätzen Dimension der Internet-Piraterie(BFV-Newsletter 09/2009) Die Constantin hat einen weiteren juristischen Erfolg gegen Raumkopierer erlangt. Wie Martin Moszkowicz auf dem Berliner Medienkongress erzählte, ist das Münchner Unternehmen gegen RapidShare vorgegangen. Seit Jahren stehen sämtliche Filme, die die Constantin Film ins Kino brachte und bei denen Raukopien ins Internet gelangten, zeitnah über die Plattform zum Download bereit. [mehr...]
Über „Buddenbrooks“ zu neuen Regeln zwischen Ausstrahlung im TV und Kino?(BFV-Newsletter 09/2009) Volker Herres ist verärgert. Der Programmdirektor der ARD hätte mit der aufwändigen Adaption der „Buddenbrooks“ durch Heinrich Breloer gerne ein Highlight im Weihnachtsprogramm 2009 gesetzt. So war es seit Monaten angekündigt. In dieser Woche machte das Erste einen Rückzieher. „Da die Auswertung im Kino bisher so erfolgreich war, wollte der Verleih einer Verkürzung der Auswertung im Kino und auf DVD nicht zustimmen. Die Fernsehrechte können erst nach Ablauf des exklusiven Zeitfensters genutzt werden.“ [mehr...]
Unbezwingbarer Berg von Partikularinteressen blockiert FFG-Novelle (BFV-Newsletter 09/2009) Die deutschen Fernsender werden sich einer gesetzlichen Einbeziehung in den Einzahlerkreis für das Filmförderungsgesetz nicht entziehen, so die wichtigste Erkenntnis der Runde „Nach der Novellierung ist vor der Novellierung“, in der eine hochkarätig besetzte Runde aus Vertretern von CDU, SPD und FDP mit Branchenvertretern über die Zukunft des Filmförderungsgesetzes (FFG) bei der Medienwoche Berlin-Brandenburg diskutierte. [mehr...]
Heinze Kündigung – Einzelfall oder Wiederholung möglich?(BFV-Newsletter 09/2009) Es schlug wie ein Bombe ein – Doris J. Heinze, mächtige Fernsehspielchefin des NDR, wurde am 27 August vom Dienst suspendiert. Am 9. September folgte die fristlose Kündigung. Heinze hatte zunächst zugegeben, für fünf Bücher ihre Mannes Claus Strobel unter dem Pseudonym Niklas Becker grünes Licht gegeben zu haben. Was ARD-Intendant Lutz Marmor am Rande des Sommerfestes des Studios Berlin in Adlershof wunderte. [mehr...]
"Kammerflimmern in der Kiste"(Köln, 28. September 2009) Die Situation in der Fernsehbranche hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Konnte es vor einigen Jahren nicht genug Personal geben, hat sich heute bei abnehmenden Produktionszahlen und erheblichen Einsparungen der Sender das Blatt gewendet. Produktionsfirmen werden im Preiskampf insolvent, Beschäftigte bleiben ohne Auftrag –
die Stimmung ist deutlich rauer geworden.
Zu der Frage: "Ist der Medienstandort Köln für die Zukunft gerüstet?", veranstaltet ver.di am 14.11.2009 einen Thementag in Köln. [mehr...]
ver.di fordert schnellen Abbau von Hürden bei ALG I-Anspruch für Medienschaffende(Berlin, 15.09.2009) Aufgrund neuer Hürden bei der Beantragung von Arbeitslosengeld (ALG) I durch Filmschaffende fordert der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke Bundesarbeitsminister Olaf Scholz in einem Schreiben auf, "schnell tätig zu werden und die notwendige Klarstellung zu veranlassen." [mehr...]
Tagung Hands on HD – Bitte anmelden!(Hannover, 15. September 2009) Im Rahmen der Veranstaltung Hands on HD - workshop & netzwerk findet am 01. und 02. Oktober auch die Hands on HD Tagung mit namhaften Fachleuten, Sendervertretern Wissenschaftlern usw. statt. Thematisiert werden Kameravergleiche, HD-Produktionsabläufe aber auch 3D-Herstellungen und Sendungen. connexx.av kann für diese Veranstaltung 10 kostenlose Akkreditierungen an ver.di-Mitglieder vergeben.
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Jetzt gilt „6statt12“ – unter Einschränkungen (Berlin, 01.September 2009) Seit 2005 hat ver.di, unterstützt durch etwa 8000 Unterstützungsunterschriften aus der Branche, gegenüber dem Gesetzgeber eine notwendige Veränderung der Sozialgesetzgebung unter dem Slogan“5statt12“ gefordert. Damit sollten vor allem für häufig kurzzeitig befristet Beschäftigte in Kultur- und Medienbereich die Hürden zum Bezug von Alg 1 in Zeiten ohne Arbeit deutlich gesenkt werden. [mehr...]
Vorbehaltszahlungen an FFA bleiben (31. August 2009) Alle durch das Filmförderungsgesetz zu Zahlungen an die Filmförderungsanstalt verpflichtete Marktteilnehmer müssen zahlen und können die Filmabgabe auch nicht mit der Begründung verweigern, dass das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 22. Februar 2009 das FFG in einem Punkt beanstandet und zur endgültigen Entscheidung an das Bundesverfassungsgericht verwiesen hatte. Dies hat das Verwaltungsgericht Berlin im Juli klargestellt. Hintergrund war ein Eilantrag - wahrscheinlich gestellt von der Kinokette UCI - mit dem das Unternehmen seiner Verpflichtung zur Filmabgabe für das Jahr 2009 vorerst völlig entgehen wollte. Sie zahlt - wie andere Kinos auch – die Filmabgabe seit mehreren Monaten unter Vorbehalt, damit das Geld im Falle eines endgültigen Erfolgs der Klage gegen das FFG vor dem Verfassungsgericht wieder zurückbezahlt werden kann. [mehr...]
Marktanteil ja, Filmpreis nein(31. August 2009) Die Deutsche Filmakademie bleibt bei ihrem Jein bei der Zulassung von Koproduktionen im Rahmen der Verleihung des Deutschen Filmpreises. Dazu hat sie ihre Regeln am 13. August modifiziert. Bislang mussten zwei der folgenden drei Kategorien erfüllt sein: Produzent und Regisseur mussten deutscher Herkunft sein oder dem deutschen Kulturkreis angehören und es muss in deutscher Sprache gedreht worden sein. Daran scheiterten unter anderem Golden Globe-Gewinner „Waltz with Bashir“, „Adam Resurrrected“, die Babelsberg-Produktionen „Der Vorleser“ und „Operation Walkyrie“, während Tom Tykwers „International“ hätte nominiert werden können. [mehr...]
Produzentenallianz gegen Verharmlosung des Piraterie-Problems(31. August 2009) Die Allianz deutscher Produzenten – Film und Fernsehen hat sich gegen eine Verharmlosung des Problems in Deutschland gewandt. Am Rande der Informations- und Diskussionsveranstaltung „Aktuelle Herausforderungen bei der Pirateriebekämpfung“ im Rahmen des Filmfestes München wurde die vermeintliche Erfolgsmeldung über einen Rückgang der Straftaten in Zusammenhang mit Urheberrechtsverletzungen kritisiert. Sie sind laut der Mitte Juni veröffentlichten „Polizeilichen Kriminalstatistik 2008“ im Vergleich zum Vorjahr um 44,5 Prozent auf „nur“ 17.979 Fälle zurückgegangen. [mehr...]
Verband der deutschen Filmkritik fordert bundesweite Pressevorführungen (31. August 2009) Günter H. Jekubzik ärgert sich im Newsletter der Filmstiftung NRW, dass viele Filme nicht mehr in der Medienstadt Köln und oder in Düsseldorf gezeigt werden. Dagegen wendet er ein: „NRW produziert nicht nur mit die meisten Filme, die hier ansässigen Medien wie WDR oder Deutschlandfunk haben bundesweite Relevanz. Ingrid Bartsch, die als Freie Mitarbeiterin des WDR den Kinotipp des Morgenmagazins macht, beklagt jedoch, dass nicht alle Filme in Köln zu sehen seien.“ [mehr...]
Babelsberg in der Krise(31. August 2009) Trotz des Drehbeginns von „Hexe Lilli 2“, bei dem das Studio Babelsberg wieder Koproduktionspartner ist, haben die Geschäftsführer Christoph Fisser und Carl Woebcken für den Zeitraum September bis November Kurzarbeit angemeldet. Sie betreffe die Verwaltung des Unternehmens. Die AG hat 85 fest angestellte Mitarbeiter.
Unternehmenssprecher Eike Wolf bestätigte eine entsprechende Meldung von „Brandenburg Aktuell“. Dabei handele es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, auf die man sich mit dem Betriebsrat geeinigt habe. [mehr...]
Setbesuch? – Gern!(Berlin, 31. August 2009) Viele Filmschaffende nutzen die Gelegenheit, bei uns Beratung einzuholen, per Mail, am Telefon, im Gespräch. Dass wir auch Sets besuchen, wissen bisher nur wenige. Sie profitieren von unserer Information unmittelbar am Arbeitsplatz, dann wenn es passt: vor Drehbeginn oder in der Drehpause. Deshalb machen wir auf diesen Service ausdrücklich aufmerksam. [mehr...]
Gesetzgeber führt Krankengeldanspruch für Selbstständige, unständig und kurzzeitig Beschäftigte wieder ein(Berlin, 27. August 2009) Zum 1.8.2009 hat der Gesetzgeber auf Druck der Gewerkschaften den Krankengeldanspruch wieder eingeführt. Spätestens bis zum 30. September 2009 muss nun jede/r Versicherte entscheiden, wie er/sie das finanzielle Risiko ab der siebten Krankheitswoche absichern will. [mehr...]
Hands on HD – Workshop & Netzwerk 2009(Hannover/München, 5. August 2009) Ende September heißt es wieder Hands on HD! Der von nordmedia und Band Pro Munich veranstaltete Workshop mit integrierter Tagung findet vom 28. September bis 03. Oktober 2009 auf dem Expo-Gelände in Hannover statt. Hands on HD vermittelt die unverzichtbar gewordenen Kenntnisse im High-Definition-Produktionsbereich der Kino-, TV- und Werbefilmproduktion. Für ver.di/connexx.av-Mitglieder gibt es wie im letzten Jahr die Möglichkeit, für 750€ statt 900€ am Workshop und kostenlos an der Tagung teilzunehmen. [mehr...]
Minimale Bewegung im Tarifstreit(29. Juli 2009) Die vierte Runde der Tarifverhandlungen für Film- und Fernsehschaffende zwischen den Produzentenverbänden und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ist am 6. Juli ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Trotz intensiver Verhandlungen und der erstmaligen Bereitschaft der Produzenten zur Fixierung der täglichen Arbeitszeit im Tarifvertrag sind die maximale Dauer der täglichen Arbeitszeit, Ausnahmeregelungen sowie dann fällige Kompensationen strittig geblieben.
ver.di fordert eine Begrenzung der täglichen Arbeitszeit auf zwölf Stunden sowie eine deutliche Tariferhöhung. Zudem ist eine Verlängerung der Ruhezeit nach dem Arbeitsende in die Verhandlungen eingebracht worden. Der Tarifvertrag gilt bundesweit für etwa 25.000 auf Produktionsdauer befristet Beschäftigte in Kino- und Fernsehfilmen.
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FFG gerettet? (29. Juli 2009) Die deutsche Filmförderpolitik steht vor einem Scherbenhaufen, obwohl der Hauptverband deutscher Filmtheater am 8. Juli von seiner Hauptversammlung graue Rauchzeichen sendete.
Die flächendeckende Digitalisierung der Kinos und das 40 Jahre alte Filmförderungsgesetz (FFG) könnten nach monatelangem Streit gerettet werden. Doch zu welchem Preis? Ihre Verknüpfung durch die Politik hat diese so erpressbar gemacht, dass der Ursprungsgedanken des Gesetzes durch den jetzt diskutierten Kompromissvorschlag in Gefahr ist: Alle, die von der Auswertung deutscher Filme profitieren, zahlen, damit sie gedreht werden können.
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Fernsehsender kürzen Budgets von Kinokoproduktionen(29. Juli 2009) Im öffentlichen Jubel von Cannes fehlte Bettina Reitz. So ist es meist, wenn Erfolge wie der Gewinn der Goldenen Palme durch Michael Hanekes „Das weiße Band“ gefeiert werden. Dabei wäre der Film ohne sie kaum entstanden. Die Fernsehchefin des Bayerischen Rundfunks half, als der Berliner Produzent Stefan Arndt wenige Tage vor dem Dreh in der brandenburgischen Prignitz vor einer Finanzierungslücke stand. Sie bettelte bei Intendant Thomas Gruber, der Mittel aus seinem Etat locker machte
Ohne das Gespür von Reitz für aufregende Stoffe wäre auch Florian Henckel von Donnersmarcks Oscar-Gewinner „Das Leben der anderen“ nicht entstanden. Künftig muss Reitz kürzer treten. Grubers Topf ist seit mehr als einem Jahr für Kinofilme tabu. Außerdem ist ihr Etat für Kinokoproduktionen um sechs Mio. Euro gekürzt worden Wie hoch die Einsparungen 2010 sein müssen, weiß Bettina Reitz noch nicht. „Es wird auf jeden Fall sehr, sehr schwierig.“
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Bericht zur Lage der Kultur in Deutschland bleibt Programm des Bundes(29. Juli 2009) In seiner letzten Sitzung hat der Kulturausschuss des deutschen Bundestages seinen Nachfolgern empfohlen, die Empfehlungen aus dem vor 18 Monaten verabschiedeten Bericht der Enquetekommission zur Lage der Kultur in Deutschland weiter zu einer Richtschnur seines Handelns zu machen. 465 Empfehlungen wurden ausgesprochen, 80 wurden bereits von Bund, Ländern und Kommunen aufgegriffen und umgesetzt. Viele allerdings halbherzig, wobei ausdrücklich das Bibliotheksgesetz in Thüringen und die Neuregelung der Rahmenfrist für Kulturschaffende genannt wurden. Finanzielle Nöte wurden in allen Fällen für die unzureichende Umsetzung genannt. [mehr...]
Kein Geld für Film-Archive(29. Juli 2009) 400 Mio. Euro sollen im Rahmen des Kulturinvestitionsprogramms für den Erhalt des kulturellen Erbes in den kommenden Jahren ausgegeben werden. Berücksichtigt wird jedoch nur, was in Stein verbaut wurde. Für den großen Schatz der Filmarchive ist dort kein Cent eingeplant und im Etat von Kulturstaatsminister Bernd Neumann für 2010 ist für den Erhalt der Filme ebenso kein Zuwachs vorgesehen. Er folgt damit einem Beschluss des Kulturausschusses des Bundestags, dass die Pflege des deutschen Filmerbes kostenneutral erfolgen soll.
Erwartungsgemäß hatte der Bundestag im November 2008 einen Antrag der Linken abgelehnt, in den kommenden fünf Jahren 90 Mio. Euro für die Arbeit der Film-Archive bereitzustellen, die sich Bundeshaushalt und Branche hätten teilen sollen. Die Kostenneutralität bedeutet jedoch nicht mehr und nicht weniger als die Quadratur des Kreises. Mehrere 100 Millionen sind heute schon notwendig, um die Bestände zu erhalten und die aktuelle Produktion zu sichern.
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Regionalförderer ziehen Reißleine(29. Juli 2009) 90 Förderanträge mit einem Volumen von 17 Mio. Euro in diesem Monat in Bayern. 23 Mio. Euro hätte Kirsten Niehuus ausgeben können, vier Mio. Euro konnte die Geschäftsführerin des Medienboards im Juni nur vergeben. Die Berlin-Brandenburger Förderinstitution erstickt wie ihre Pendants in den anderen Ländern momentan in Anträgen. Was zum einen dem politischen Willen bei der Novellierung des FFG zum 1. Januar 2009 geschuldet ist, den Anteil der Referenzfördergelder an der Gesamtförderung um knapp 10% zu kürzen. Das hat Löcher in manch Kalkulation geschlagen, die über die Filmförderung gedeckt werden sollen. Außerdem ist die Flut der ungewissen Situation bei der FFA geschuldet. Vor allem aber der Lage vieler Produzenten, die schon seit Jahrzehnten klagen, dass ihre Eigenkapitaldecke zu dünn sei. Das rächt sich jetzt. Sie müssen drehen, sonst stehen viele vor dem Aus. [mehr...]
Aufschlag für Hollywood-Kino?(29. Juli 2009) Etwas weniger soll der Zuschauer künftig für die unter die Haut gehenden Beziehungsdramen des Regisseurs der Berliner Schule zahlen, etwas mehr darf es für hochbudgetierte Filme aus Deutschland, aber vor allem aus Hollywood sein. Mit diesem Vorschlag überraschte Christof Müller, Deutschfilm und früher bei Senator, am 25. Juni in der „Süddeutschen Zeitung“.
Nun ist es sicher eine Illusion, dass der Eintrittspreis deutscher Filme nach dem Budget berechnet werden könnte. Es bestünde die Gefahr, dass Filmemacher wie Petzold und ihre Produzenten, deren Budgets sich an den möglichen Einspielergebnissen orientieren, die Grundlage ihres Geschäftsmodells verlieren. Und auch High-Budget-Produktionen könnte es in die Schieflage bringen, wenn der Preis manch potentiellen Besucher vom Kauf einer Karte abhält.
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Kündigungen und Drohungen im Mathäser-Kino: Vorerst keine Betriebsratswahl(München, 22. Juli 2009) Mit Kündigungen und Drohungen wurden Beschäftigte des Mathäser-Kinos München, die eine Betriebsratswahl durchführen wollten. eingeschüchtert. Die Wahl ist deshalb vorerst gescheitert. "Die Art und Weise, wie im Mathäser die Grundrechte von Beschäftigten beschnitten werden, ist unerträglich. Wir werden gegen die gezielte Behinderung der Betriebsratswahl strafrechtlich vorgehen, denn auch ein Kino ist kein rechtsfreier Raum“, erklärte ver.di-Sekretär Ertunç Eren. [mehr...]
Betriebsratsgründung im Kino CinemaxX Darmstadt(Frankfurt, 13. Juli 2009) Im Kino CinemaxX Darmstadt wurde erstmalig ein dreiköpfiger Betriebsrat gewählt. [mehr...]
"Filmzeit ist Lebenszeit" - Podiumsdiskussion des Filmverbandes Süd in ver.di zum Münchner Filmfest(München, 27. Juni 2009) Auf der Podiumsdiskussion "Arbeitsbedingungen am Set – kann die Branche so weitermachen wie bisher?“ wurden nicht nur die Probleme benannt, sondern auch Lösungsvorschläge gemacht: vor allem feste Tarif- und Arbeitszeitstandards und flexiblere Budgetregularien wurden unisono gefordert. [mehr...]
Vierte Tarifrunde für Filmproduktionen ergebnislos vertagt(Berlin, 07.07.2009) Die vierte Runde der Tarifverhandlungen für Film- und Fernsehschaffende zwischen den Produzentenverbänden und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ist am Montagabend ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Trotz intensiver Verhandlungen und der erstmaligen Bereitschaft der Produzenten zur Fixierung der täglichen Arbeitszeit im Tarifvertrag seien die maximale Dauer der täglichen Arbeitszeit, Ausnahmeregelungen sowie dann fällige Kompensationen strittig geblieben, hieß es. [mehr...]
ver.di begrüßt Mindestschutz für unstetig Beschäftigte(Berlin, 19. Juni 2009) Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt, dass der Deutsche Bundestag heute den Weg für so genannte 'unstetig Beschäftigte' frei macht zu einer verkürzten Anwartschaft auf Arbeitslosengeld I (Alg I). Demnach reichen den Betroffenen etwa im Kultur- und Medienbereich unter bestimmten Voraussetzungen künftig sechs Monate Beschäftigungszeit innerhalb von zwei Jahren aus, um einen Anspruch auf Alg I zu erreichen. [mehr...]
FFG – Zukunft weiter offenKommt es oder kommt es nicht, die unsichere Situation um das FFG ist nicht zu Ende. Eine kleine Novellierung, die die vom Leipziger Verwaltungsgericht beanstandeten Punkte berücksichtigt, sei sofort möglich, beteuert Kulturstaatsminister Bernd Neumann. Nur die Kinoketten, die erfolgreich gegen das Gesetz geklagt hatten, haben signalisiert, dass sie mit der kleinen Lösung wohl nicht zufrieden sind Die Videowirtschaft hat sich ihnen – entgegen der öffentlichen Beteuerung zum FFG zu stehen - angeschlossen. Sie wollen mehr als die Aufhebung der vom Leipziger Verwaltungsgericht beanstandete Ungerechtigkeit zwischen dem Zwang für die Kinos, auf Grund des Gesetzes einzahlen zu müssen und der freiwilligen Zahlungen der Fernsehsender über die FilmFernsehAbkommen zahlt. [mehr...]
ALG 1 Novelle beschlossen – 6 statt 12 Monate Anwartschaft kommen CDU-Generalsekretär Volker Kauder schaffte es immerhin zum Fototermin vor der Expertenanhörung zum 9. SGB III Änderungsgesetz am 15. Juni im Bundestagsausschuss Arbeit und Soziales. Doch auch der Schulterschluss mit Dominik Raake, Hans-Werner Meyer, Nina Hoger, Christian Karmann oder Caroline Redel konnte die Abgeordneten nicht überzeugen, in letzter Minute noch Änderungen zu Gunsten der Kurzzeitbeschäftigten in Kultur und Medien vorzunehmen. Nach der Alibiveranstaltung passierte das Gesetz am 19. Juni in der seit Wochen bekannten Version den Bundestag. [mehr...]
Arbeitsbedingungen am Set – kann die Film- und TV-Branche so weitermachen wie bisher?(München, 19. Juni 2009) Wie arbeitet es sich heutzutage in einer Branche, die als „hart“ bezeichnet wird? Lange Arbeitszeiten, knappe Budgets und immer kürzer werdende Drehzeiten bestimmen die Regeln. Produzenten, Kreative und andere Filmschaffende versuchen das Beste daraus zu machen, verzweifeln aber oft an der Realität.
Der Filmverband Süd lädt recht herzlich zu einer spannende Podiumsdiskussion zu diesem Thema ein. [mehr...]
Favorit „John Rabe“ triumphiert beim Deutschen FilmpreisMit der Goldenen Lola als Bester Film sowie drei Statuetten für Ulrich Tukur, Tu Ju Hua und Lisy Christl wurde das Epos „John Rabe“ seiner Favoritenrolle bei der Verleihung der Deutschen Filmpreis am 24. April in Berlin gerecht. [mehr...]
ver.di fordert Wiedereinführung des Krankengeldes für unstetig BeschäftigteZum Jahreswechsel wurden die gesetzlichen Rahmenbedingungen für das Krankengeld für kurzfristig Beschäftigte – befristet bis 10 Wochen - und für gesetzlich freiwillig Versicherte dramatisch geändert (Streichung des Krankengeldanspruchs). Auf Druck von ver.di liegt derzeit ein Gesetzentwurf zur Wiedereinführung des Krankengeldes vor. Die Bemühungen der Gewerkschaft benötigen aber weiterhin die Unterstützung vieler Film- und Kulturschaffender, die von der Neuregelung betroffen sind, denn das, was er vorgelegt hat, reicht bei Weitem nicht aus, um von einer wirklichen Absicherung sprechen zu können. [mehr...]
„6 statt 12“ - Gesetz zur sozialen Absicherung vor VerabschiedungFrank-Walter Steinmeier wollte gerne zu seinem Wort stehen. Zur Berlinale hatte er Schauspielern und Filmschaffenden versprochen, nach jahrelangem Tauziehen zwischen SPD und CDU ein Gesetz zur Verbesserung ihrer sozialen Absicherung auf den Weg zu bringen. Denn seit Einführung der Agenda 2010 durch SPD und Grüne haben rund 50% der mehr als 20.000 Mitarbeiter an deutschen Film- und Fernsehsets keine Chance Arbeitslosengeld zu erhalten, weil sie mit ihren kurzfristigen Engagements nicht auf die geforderte Beschäftigungszeit von 12 Monaten in zwei Jahren kommen. Einzahlen müssen sie aber trotzdem.
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FFA-Haushalt 2009 steht – Produktionen nicht mehr gefährdetDie Krise der FFA ist beendet – jedenfalls vorerst. Am 30. April verabschiedete der Verwaltungsrat den „Nothaushalt“ 2009, der ein Volumen von knapp 76 Mio. Euro hat. Im Vergleich zum ursprünglichen Etatansatz fehlen 300.000 Euro, die gleichmäßig auf alle Haushaltposten verteilt werden sollen. Allerdings rechnet niemand bei der FFA mit der Situation, dass die Töpfe leer werden.
Der Dreh von 31 Filmprojekten mit einem Volumen von mehr als 100 Mio. Euro ist damit gesichert. Die Produzenten konnten die Finanzierung nicht sichern, nachdem Kulturstaatminister Bernd Neumann den Etat der Referenzfilmförderung auf Null gesetzt hatte. [mehr...]
Fronten bei Tarifverhandlungen verhärtet(Berlin, 11. Mai 2009) In der dritten Runde sind die Verhandlungen zwischen den Vertretern der Produzentenverbände und ver.di für auf Produktionsdauer beschäftigte Film- und Fernsehschaffende ins Stocken geraten. ver.di fordert neben deutlichen Gagenerhöhungen in Höhe von 10% eine Maximalarbeitszeit von 12 Stunden pro Tag. Nur noch in definierten Ausnahmefällen, wie kurzer Motiv-Verfügbarkeit, höherer Gewalt und unplanbaren Ereignissen, sollen 12 Stunden und dann auch nur mit Zustimmung der Filmschaffenden überschritten werden können. [mehr...]
„Im Angesicht des Verbrechens“ geht trotz Typhoon-Insolvenz weiterDas Insolvenzverfahren über das Vermögen der von Marc Conrad gegründeten Film- und Fernsehproduktionsfirma Typhoon AG, die unter anderem für den Kinofilm „Freischwimmer“ sowie die TV-Produktionen „Die Bluthochzeit“, „Abschnitt 40“ und „GSG 9 – ihr Einsatz ist ihr Leben“ verantwortlich zeichnete, wurde durch Beschluss des Amtsgerichts Köln vom 01.05.2009 eröffnet. Als Insolvenzverwalter wurde der Kölner Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Delhaes bestellt.
Der Jurist und der WDR haben in den vergangenen Tagen eine Einigung über die Fortführung der vom Kölner Sender federführend für die ARD betreuten achtteiligen Serie „Im Angesichts des Verbrechens“ gefunden, so dass die Arbeiten an der Postproduction weiter gehen können. Zu den Details wollten sich kurzfristig weder der WDR noch die Typhoon AG äußern.
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Kommunale Kinos fordern finanzielle Sicherheit(26. Mai 2009) Das Kommunale Kino dürfe nicht ständig von Einsparungen bedroht sein und müsse im Kanon der Kulturförderung denselben Stellenwert wie Bibliotheken, Theater und andere Institutionen bekommen – das ist eine der zentralen Forderungen des Bundeskongresses der Kommunalen Kinos an Städte und Länder. Die Häuser seien oft die ersten, die betroffen sind, wenn gespart werden müsse – im vergangenen Jahr schloss das Kino in Lübeck, aktuell bedroht ist das "Latücht“ in Neubrandenburg. Kürzungen gab es in Erfurt und anderen Städten, das renommierte Kommunale Kino in Bremen muss sich neu profilieren, um die Zuschüsse nicht zu verlieren. [mehr...]
ver.di begrüßt Gesetz zur sozialen Absicherung für unstetig Beschäftigte(Berlin, 20. Mai 2009) Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt grundsätzlich den heutigen Kabinettsbeschluss zur verkürzten Anwartschaft für unstetig Beschäftigte. "Es ist gut, dass die Koalition noch in dieser Legislaturperiode eine soziale Absicherung für die prekärsten Beschäftigungsformen schafft. Für viele Betroffene im Rundfunk, Film- und Kulturbereich läuft der vorliegende Gesetzentwurf allerdings ins Leere. Der Schritt geht in die richtige Richtung, ist jedoch halbherzig", sagte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke. [mehr...]
Tarifrunde für Filmschaffende gerät ins Stocken, Produzenten lehnen eine Maximalarbeitszeit von 12 Stunden strikt ab!(Berlin, 11. Mai 2009) In der dritten Runde am 11. Mai sind die Verhandlungen zwischen den Vertretern der Produzentenverbände und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) für auf Produktionsdauer beschäftigte Film- und Fernsehschaffende ins Stocken geraten. Ver.di fordert neben deutlichen Gagenerhöhungen eine Maximalarbeitszeit von 12 Stunden pro Tag. Nur noch in definierten Ausnahmefällen, wie kurzer Motiv-Verfügbarkeit, höherer Gewalt und unplanbaren Ereignissen, sollen 12 Stunden und dann auch nur mit Zustimmung der Filmschaffenden überschritten werden können.
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Unterschriften gegen Streichung des Krankengeldanspruchs(Berlin, 28. April 2009) Zum Jahreswechsel wurden die gesetzlichen Rahmenbedingungen für das Krankengeld für kurzfristig Beschäftigte und für gesetzlich freiwillig Versicherte dramatisch geändert und der Krankengeldanspruch gestrichen. ver.di und DJV macht Druck dagegen und braucht dafür eure Unterstützung durch eure Unterschriften. [mehr...]
ver.di fordert Nachbesserung beim Gesetz zur verkürzten Anwartschaftszeit auf Arbeitslosengeld 1(Berlin, 20. April 2009) Mit dem Gesetzentwurf zur verkürzten Anwartschaftszeit für unstetig Beschäftigte macht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Sicht der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) einen Schritt in die richtige Richtung. In einer Stellungnahme zur Gesetzesnovelle mahnt ver.di jedoch dringenden Nachbesserungsbedarf bei drei dieser Voraussetzungen an, damit die beabsichtigte Wirkung des Gesetzes nicht verpufft. [mehr...]
Initiative 5statt12 erfolgreich beendet(3. April 2009) Vielen Dank an alle, die die Aktion mit ihrer Unterschrift unterstützt haben! Dank Ihnen konnten wir in der vergangenen Woche über 8000 Unterschriften an den Arbeitsminister Olaf Scholz und den Staatsminister für Kultur Bernd Neumann übergeben. [mehr...]
5statt12 inspiriert Arbeitsminister Scholz(Berlin, 31. März 2009) Der Vorstand des BundesFilmVerbandes BFV in ver.di hat in der vergangenen Woche mehr als 8000 Unterschriften von Film- und Kulturschaffenden an den Minister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, sowie den Minister für Arbeit und Soziales, Olaf Scholz übergeben, mit denen für 5statt12 geworben wird. Nun hat Olaf Scholz offensichtlich einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der dem ver.di-Vorschlag weitgehend folgt, nämlich 6statt12. [mehr...]
ver.di begrüßt Pläne von Olaf Scholz zur besseren sozialen Absicherung Medienschaffender(Berlin, 30.03.2009) "Erfreulicherweise schiebt Olaf Scholz eine Gesetzesänderung zur Verbesserung der Situation kurzzeitig beschäftigter Kultur- und Medienschaffender an", begrüßte der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, die Ankündigung des Bundesarbeitsministers, den Zugang zu Arbeitslosengeld I für diese Beschäftigtengruppe zu erleichtern. [mehr...]
Betriebsratsneugründung bei der FTA in Köln(Köln, 18. März 2009) Zu Ihrer ersten konstituierenden Sitzung trafen sich gestern die neu gewählten Betriebsratsmitglieder der Kölner Film- und Theaterausstattung (FTA). Die Wahl selbst fand bereits mit hoher Wahlbeteiligung der Belegschaft am 11. März statt. [mehr...]
Kölner Produktionsfirma Typhoon AG meldet Insolvenz an(Köln, 17. März 2009) Die Kölner Typhoon AG hat die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Juristische Berater und Wirtschaftsprüfer sahen keine andere Möglichkeit mehr für das Unternehmen. [mehr...]
Zwischen Budgetzwängen und Arbeitsschutz: Insolvenz bei Typhoon(Berlin, 27. März 2009) Der Insolvenzantrag der Produktionsfirma Typhoon erregt Aufsehen, denn er bringt eine strukturelle Misere an den Tag. Der knappe Finanzrahmen, der von Sendern einkalkuliert wird, reicht nicht immer, um die gesetzlichen Maßgaben einzuhalten. Dies geht immer auf Kosten der Beschäftigten. [mehr...]
Zweite Tarifrunde für Filmproduktionen: ver.di fordert Gagenerhöhung und Begrenzung der Maximalarbeitszeit(Berlin, München 23.03.2009) In der zweiten Verhandlungsrunde für die rund 25.000 auf Produktionsdauer beschäftigten Film- und Fernsehschaffenden hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) heute in München ihre Forderung bekräftigt, die Gagen linear um zehn Prozent zu erhöhen und gleichzeitig die Maximalarbeitszeit pro Tag auf zwölf Stunden zu begrenzen. [mehr...]
Tarifverhandlungen Filmschaffende im Dialog - „Ich mache schon lange mit“(24. Februar 2009) Ein Beschäftigter beim Film, der sich "Bernhard" nennt, schrieb zu den laufenden Tarifverhandlungen seine Einschätzungen und Fragen an connexx.av. Es entspann sich ein spannender Dialog zwischen ihm und Olaf Hofmann von connexx.av über das Arbeitszeitkonto, ausufernde Arbeitszeiten am Set und die Möglichkeit diese einzudämmen. [mehr...]
Filmschaffende von neuer Krankengeldregelung betroffen - Tarifvertrag sichert EntgeltfortzahlungDie neuen Krankengeldregelung (ab 1.1.2009) betrifft grundsätzlich auch die Filmschaffenden. Ob als „unständig“ Beschäftigter oder - wie die meisten - als „kurzzeitig Beschäftigte“ bis 10 Wochen Beschäftigungszeit, sind alle von der Neuregelung erfasst. In diesem Zusammenhang stellt der BundesFilmVerband BFV klar, das alle Filmschaffenden nach dem Manteltarifvertrag für Film- und Fernsehschaffende FFS während der gesamten Beschäftigungszeit einen Anspruch auf Entgeltzahlung haben. Der Abschluss eines Wahltarifes für Filmschaffende sollte demnach wohl überlegt sein. [mehr...]
Start der Tarifverhandlungen für Filmschaffende - ver.di fordert Gagenerhöhung und Höchstarbeitszeit(Berlin, 14. Januar 2009) Zum Auftakt der am heutigen Mittwoch beginnenden Tarifverhandlungen mit den Verbänden der Film- und Fernsehproduzenten hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Gagenerhöhungen von zehn Prozent gefordert. Die Arbeitszeit am Filmset müsse auf zwölf Stunden pro Tag begrenzt werden. Zudem sollen weitere Berufsgruppen wie Beleuchter und Tätigkeiten wie Tonschnitt in den Gagenkatalog aufgenommen werden. [mehr...]
Novelle des Filmfördergesetz: erster Teilerfolg für Filmschaffende(Berlin, 13.11.2008) Zu der Beratung der 5. Auflage des Filmfördergesetzes heute im Deutschen Bundestag begrüßt die Vereinte Dienstleitungsgewerkschaft ver.di, dass mit dieser Gesetzesfassung zum ersten Mal die von ver.di initiierte Berücksichtigung der Beschäftigungssituation in der Filmbranche aufgenommen wird. [mehr...]
SPD fordert Sozialstandards im Filmfördergesetz(Berlin, 23. Oktober 2008) Nach der Expertenanhörung am 8. Oktober vor dem Kultur- und Medienausschusses des Bundestages, bei dem Tarifsekretär Matthias von Fintel nochmals auf die "Berücksichtigung der in der deutschen Filmwirtschaft vereinbarten Sozialstandards" in den entsprechenden FFG-Paragrafen als allgemeine Fördervoraussetzung und/oder ein Kriterium bei der Auszahlung der Fördergelder gedrängt hat, spricht sich nun auch die SPD für Sozialstandards im FFG aus. [mehr...]
ver.di Dokumentarfilmpreis auf der DOK Leipzig(Leipzig, 22. Oktober 2008) Im Rahmen des 51. Internationalen Leipziger Filmfest für Dokumentar- und Animationsfilm, das vom 27.10. bis 2.11. stattfindet, werden nicht nur zwei Goldene und eine Silberne Taube vergeben, auch ver.di verleiht beim Internationalen Wettbewerb Dokumentarfilm am 1.11. einen Preis über 1500 Euro. [mehr...]
Filmschaffende bestehen auf Sozialstandards im FFG(Berlin, 9.Oktober 2008) Gegen eine Kultur- und Wirtschaftsförderung, "die Beschäftigungsaspekte ausblendet", hat sich ver.di-Tarifsekretär Matthias von Fintel bei einer Expertenanhörung zur Novelle des Filmförderungsgesetzes (FFG) gewandt. ver.di hat bei der Anhörung nochmals auf die "Berücksichtigung der in der deutschen Filmwirtschaft vereinbarten Sozialstandards" in den entsprechenden FFG-Paragrafen als allgemeine Fördervoraussetzung und/oder ein Kriterium bei der Auszahlung der Fördergelder gedrängt. Nur so könne "Marktverzerrung" zwischen tarifgebundenen und nicht tarifgebundenen Produktionen vermieden werden. [mehr...]
Dringender Appell: Soziale Gerechtigkeit für Filmschaffende! | | Gewerkschaft ver.di und Verbände der Branche fordern die Bundesregierung zu schnellen Änderungen auf
| (Berlin, 1. Oktober 2008) Mit einem dringenden Appell wenden sich Organisationen der Filmbranche an die Bundesregierung, um soziale Gerechtigkeit für Filmschaffende zu erreichen. Gefordert werden "noch in dieser Legislaturperiode" faire Lösungen für "ein drängendes Problem". Nachdrücklich kritisieren die Interessenverbände der Synchronschauspieler und der Deutschen Schauspieler, Bundesvereinigung der Filmschaffenden Verbände e.V., das Film & Medienbüro Niedersachsen und die Gewerkschaft für Filmschaffende ver.di in einem gemeinsamen Brief an Bundestagsabgeordnete der zuständigen Ausschüsse für Kultur und Medien sowie Arbeit und Soziales, dass "zahlreiche Modelle" vorliegen, aber bisher "ein gemeinsamer Lösungsansatz offenbar nicht gefunden werden" konnte.
Im Kern geht es um die Tatsache, dass auf Produktionsdauer Beschäftigte bei Film- und Fernsehproduktionen zwar von ihrem Gehalt Beiträge an die Agentur für Arbeit abführen müssen, die soziale Absicherung im Fall der Arbeitslosigkeit aber sehr lückenhaft ist.
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Neues Filmförderungsgesetz ignoriert Soziales(Berlin, 28. Juni 2008) Mit dem Beschluss der Bundesregierung zum neuen FilmFörderungsGesetz (FFG) ist der Endspurt eingeleitet: Nun müssen die neuen Regelungen noch im parlamentarischen Verfahren bestätigt und ggf. verändert werden, damit sie ab Januar 2009 in Kraft treten. Kritik kommt u.a. von ver.di. da in dem Entwurf weder die Verbesserung der Beschäftigungssituation als ein generelles Ziel der Filmförderung genannt noch die Vergabe von Fördermitteln mit der Einhaltung sozialer Standards als Vergabekriterium verknüpft wird. [mehr...]
Qualifizierte Fortbildungen für Filmschaffende beim iSSF Berlin(Berlin, 21. Juli 2008) Filmschaffende können jetzt die Partnerschaft von connexx.av mit dem iSSF Berlin nutzen und vergünstigt an Seminaren teilnehmen. Mit dem iSFF wollen wir genau die Themen anbieten, die ihr braucht, und ermitteln daher euren Bedarf. [mehr...]
Amt für Arbeitsschutz ermittelt bei Network Movie Hamburg"Ein Dorf sieht Mord" - so ist der Titel der aktuellen Network Movie-Hamburg-Produktion. Die ZDF-Tochter nimmt es bei dieser Produktion zum wiederholten Male nicht sonderlich ernst mit den Ruhezeiten. Nur 7 bis 8 Stunden Ruhezeit, so berichteten die Kollegen am SET. 11 Stunden sind tariflich und gesetzlich die Mindestzeit. Daraufhin ermittelt jetzt das Amt für Arbeitsschutz. [mehr...]
75 freie Kameraleute erkämpfen sich bessere Arbeitsbedingungen bei der MMC(Köln, 4. April 2008) Solidarität unter Selbstständigen lohnt sich: Steigerung des Honorars, Zuschläge für Überstunden und Feiertagsarbeit sowie ein 10 Stunden-Tag inklusive Pause - dabei wollte MMC genau das Gegenteil. Eine Erfolgsgeschichte. [mehr...]
Debatte zur Berlinale: "Nach Drehschluss Hartz IV"(Berlin, 14. Februar 2008) "Lassen Sie uns gemeinsam etwas für eine bessere soziale Absicherung der Filmschaffenden unternehmen", appellierte die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (CDU) bei der Podiumsdiskussion des ver.di-Projekts connexx.av mit dem BundesFilmVerband (BFV) bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin. [mehr...]
Die beste Absicherung für Filmschaffende: "5statt12" oder "Schweizer Modell"?(Berlin, 7. Februar 2008) Die Diskussion über eine Möglichkeit für eine bessere soziale Absicherung von Film- und Kulturschaffenden zur Vermeidung von ALG II-Zeiten ist derzeit voll in Gang. Der BundesFilmVerband in ver.di (BFV) fordert daher "5 statt Schweiz". [mehr...]
ver.di fordert Tariftreue von: "Bündnis für den Film" und NDR-Tochter Studio Hamburg(Hamburg, 4. Dezember 2007) "Unsere Filmförderung ist ein wichtiger Impuls für die Branche und ein kultureller wie auch wirtschaftlicher Beitrag für unsere Gesellschaft. Es ist deshalb unverantwortlich, dass in Deutschland Produktionsfirmen und Studios eine großzügige Förderlandschaft aus Steuern, Gebühren und Abgaben in Anspruch nehmen, aber gleichzeitig nicht gewillt sind, ihre Beschäftigten nach den Branchentarifverträgen zu vergüten und anzustellen", kritisiert Olaf Hofmann, Verhandlungsführer im ver.di-Tarifausschuss bei Studio Hamburg. [mehr...]
Filmschaffenden ohne ALG I-Anspruch droht Altersarmut! | | (Hamburg, 20.11.2007) Der "TREFFPUNKT Filmschaffende" in Hamburg am 30.10. hat deutlich gemacht, wie dramatisch es um die Filmschaffenden steht, die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I (ALG I) erreichen. Nicht, das es ohnehin schwierig genug ist, die beschäftigungslosen Zeiten zwischen den Drehs mit ALG II oder seinem Ersparten und freiwilligen Krankenkassenbeiträgen zu überbrücken. Nein, beim Renteneintritt kommt es noch viel schlimmer: Ein Filmschaffender, der nur auf 300 sozialversicherungspflichtige Arbeitstage (SV-Tage) in 24 Monaten (Rahmenfrist) kommt und bei einer Durchschnittsgage von € 1.000.- pro Woche über 30 Jahre Versicherungsverlauf verfügt, erhält eine Monatsrente von € 615.-! Bei 40 Jahren Beschäftigung sind es dann gerade mal € 820.-! Immer noch € 280.- unterhalb der Durchschnittsrente von € 1.100.- und - was viel schwerer wiegt - an der Armutsgrenze. Darum ist die Gewerkschaftsforderung "5statt12" mehr als gerechtfertigt, weil sie eine Ausgewogenheit in der sozialen Absicherung durch erleichterte Anspruchsvoraussetzungen zum Bezug von ALG I für befristet beschäftigte Filmschaffende schafft, um sie vor dem "Armutssystem" zu schützen. Denn: Filmschaffende, die einen ALG I-Anspruch erwerben, stehen auf jeden Fall besser da. Ihre Renten fallen bei gleicher Wochengage und Versicherungszeit € 380.- bis 500.- pro Monat höher aus. Dennoch empfiehlt sich für jeden befristet oder freien Beschäftigten der Branche die Mitgliedschaft in der Pensionskasse für freie Mitarbeiter der deutschen Rundfunksender. Diese zusätzliche Altersvorsorge ist bei o.g. Rentenzahlungen mehr als notwendig, gleichgültig, ob jemand Anspruch auf ALG I hat oder nicht. Zudem ist das angesparte Vermögen in der Pensionskasse vor einer Verwertung durch die ARGE im Falle von Hartz IV sicher. Dieses Vermögen darf nicht angetastet werden.
(Olaf Hofmann, 20.11.2007)
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ver.di-Fernsehpreis 2007 geht an Max Eipp und Mirko Borscht(Hamburg, 3. November 2007) Preisträger des ver.di-Fernsehpreises sind in diesem Jahr Max Eipp (Drehbuch "Wut") und Mirko Borcht (Regie "Kombat Sechzehn"). Die Auszeichnung wird am 10. November in Hamburg verliehen. [mehr...]
Entgrenztes Arbeiten in Film- und Fernsehproduktionen(München, 24. Oktober 2007) Das Projekt: Entgrenzte Arbeit - Entgrenzte Familie des Deutschen Jugendinstitutes DJI untersucht die Arbeitsbedingungen von Eltern in Film- und Fernsehproduktionen und im Einzelhandel und kommt zu ersten Zwischenergebnissen. [mehr...]
Filmstudie: Senta Berger kritisiert: "zwischen zwei Drehs sichert uns kein Netz"(Berlin, Hamburg, München, Köln, 11. Oktober 2007) Studie erschienen: "Ausgeleuchtet - Vom Arbeiten und Leben in der Filmindustrie". Im Grußwort zur Studie lobt Senta Berger die Arbeit des BundesFilmVerbandes und connexx.av für eine bessere soziale Absicherung von Filmschaffenden und umschreibt deren Situation: "Wir, die sogenannten Freischaffenden, sind durch die Bedingungen in unserer Branche sozial nicht genügend abgesichert. Gerade zwischen zwei Drehs sichert uns kein Netz. Vielleicht sollten wir lieber von als 'Freischwebende' sprechen als von Freischaffenden." [mehr...]
Zum rechtlichen Status der Freien MitarbeiterInnenDie Abgrenzung der sog. Freien Mitarbeit von dem regulären Arbeitsverhältnis hat mitunter eine auch rechtliche Bedeutung, die in diesem Text dargestellt werden soll. [mehr...]
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